Teamwork – 5 Tipps wie Sie Ihr Team zu einer Einheit formen

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Teamwork – 5 Tipps wie Sie Ihr Team zu einer Einheit formen

Teamfähigkeit nimmt in der heutigen Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung zu. Gerade im Home-Office ist ein starkes Team essenziell für den nachhaltigen Unternehmenserfolg. In nahezu jeder Stellenausschreibung wird dementsprechend nach Mitarbeiter gesucht, die in der Lage sind oder denen es Spaß macht, im Team zu arbeiten. Kein Betrieb kann es sich leisten Teamwork auszuklammern. Denn Berge sind bekanntermaßen noch nie allein versetzt worden. Doch wie finden Sie heraus, ob Sie ein Teamplayer sind? Wie erkennen Sie, ob Ihre Mitarbeiter in Ihrem Team an einem Strang ziehen? In diesem Beitrag erfahren Sie 5 Tipps, wie Sie das WIR in Ihrem Team integrieren und ankurbeln.

Gepostet: 19. Mai 2021

Autor: Nico Dobmeier

Kategorie:  Human Resources

Lesezeit: 4 Minuten

Talent gewinnt Spiele, aber Teamwork und Intelligenz gewinnt Meisterschaften

– Michael Jordan.

Diese Worte kommen zwar aus dem Sport, schaut man jedoch genauer hin, wird schnell klar, dass die Bedeutung auf alle Bereiche unseres Lebens übertragen werden kann. Als begabter Einzelgänger sind Teilerfolge durchaus möglich, doch ein kontinuierlicher Fortschritt und das Erreichen von nachhaltigen Erfolgen ist nur gemeinsam im Team möglich. In der Regel befinden sich sowohl Fortschritt als auch nachhaltiger Erfolg auf dem Wunschzettel eines jeden Unternehmens. Die folgenden fünf Tipps sind die Grundbausteine für ein funktionierendes Team und eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Vertrauen ist das A und O

Die Basis für Leistungsbereitschaft und Produktivität ist ein vertrauensvolles Verhältnis innerhalb des Teams. Schaffen Sie eine Arbeitsatmosphäre, in der sich der Mitarbeiter wertgeschätzt fühlt. Man spricht auch von „psychologischer Sicherheit“. Vertrauen ist wie ein Grundgerüst, das erst einmal aufgebaut werden muss, um anschließend das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Nur so ist es möglich Eigenschaften wie Kommunikationsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein  in Ihrem Team zu etablieren. Leider ist die Bedeutsamkeit der psychologischen Sicherheit immer noch nicht so hoch, wie sie sein müsste. Das  unterstreicht die StepStone Studie „Erfolgsgeheimnis Team“  von 2019. Über 40 Prozent der Mitarbeiter arbeiten nach eigenen Aussagen in einem Team, das neuen Impulsen gegenüber nur wenig aufgeschlossen ist.  Fehler können zudem nicht offen thematisiert werden. Dabei ist das Eingestehen und Ansprechen von Fehlern unerlässlich, um ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen. Ohne Vertrauensbasis besteht die Gefahr, dass schnell ein Gefühl von Unsicherheit oder Frustration entsteht. Im schlimmsten Falle wird konstruktive Kritik gar nicht geäußert, weil kein Klartext geredet werden kann. Die Mitarbeiter arbeiten täglich zusammen und verbringen sehr viel Lebenszeit miteinander. Daher ist es wichtig, sich aufeinander verlassen zu können, um gemeinsam wachsen zu können. Schließlich suchen wir in unserem privaten Leben auch bevorzugt die Nähe zu Personen, die wir mögen und denen wir vertrauen können. Wieso also nicht auch Wert darauf legen, ein solches Vertrauensverhältnis innerhalb des Teams aufzubauen?

Struktur und Zielsetzung vereinen das Team

Stellen Sie sich die folgende Frage: Weiß jeder und jede Einzelne meiner Arbeitskräfte, was sie oder er zu tun hat, um das gemeinsame Ziel zu erreichen? Ja? So ist Ihr Team bereits auf dem richtigen Weg. Gibt es überhaupt ein Ziel? Und wenn ja, wie erreichen wir dieses gemeinsame Vorhaben? Oftmals fehlt eine klare Zielsetzung und -definition. Ein Motivationskiller für jedes Team. Infolgedessen wird vor sich hin gearbeitet, die Marschrichtung ist nicht definiert. Die Entwicklung sowohl des einzelnen Mitarbeiters als auch des gesamten Teams stagniert.

Nutzen Sie stattdessen einen klare Projektplanung mit Aufgabenverteilung und Meilensteinen. Zwischenziele machen den Weg zum Ziel gefühlt etwas kürzer. Wird ein Meilenstein erreicht, fördert das die Motivation für die nächsten Aufgaben. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter daran teilhaben, in welche Richtung das Schiff steuert und welches Ziel angepeilt wird. Um die Fortschritte zu überprüfen, hilft ein regelmäßiger Austausch mit dem Team. Dadurch entsteht eine Transparenz und den Mitarbeitern wird bewusst, wofür sie tagtäglich arbeiten. Es bildet sich ein Gemeinschaftsgefühl und die Produktivität erhält einen spürbaren Schub. Aus MEINEM Ziel wird UNSER Ziel.

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Einer für alle und alle für einen

Sie erinnern sich sicherlich an diesen einen Moment, entweder aus Filmen oder eigenen Erlebnissen, als der Klassenlehrer nach dem Übeltäter gesucht hat, wenn mal wieder ein Streich gespielt wurde. Daraufhin melden sich alle Schüler und halten gemeinsam den Kopf hin, obwohl es nur auf das Konto eines Schülers geht. Einer für alle und alle für einen.

Dieses Motto ist sehr gut auf die Arbeitswelt und die Arbeitsmoral übertragbar. Ziel ist es, dass Ihr Team nach demselben Prinzip agiert. Innerhalb des Teams treffen Sie gemeinsam täglich neue Entscheidungen und setzen neue Ziele. Also trägt jedes einzelne Teammitglied die Verantwortung. Auch dann, wenn die Entscheidung nicht einstimmig ist oder Ziele nicht erreicht werden und Konsequenzen zu tragen sind. Alle, auch die Gegenstimmen, ordnen sich dem Team unter und vertreten die Entscheidung des Teams. Schuldzuweisungen sind hier fehl am Platz. Die Intention dahinter ist, dass sich jedes Teammitglied für den Gesamterfolg des Teams verantwortlich fühlt.

Jeden in die Kommunikation mit einbinden

Traut sich ein Mitarbeiter nicht, den Kollegen oder seine Führungskraft um Hilfe zu fragen, da er befürchtet, es könnte einen schlechten Eindruck vermitteln, dann ist der „worst case“ eingetreten. Fehler werden verschwiegen und der Lerneffekt bleibt aus. Auf Dauer schadet das dem Mitarbeiter selbst, dem Team und dem gesamten Unternehmen. Das betrifft auch neue Ideen. Diese bleiben oftmals unausgesprochen, obwohl sie sehr wertvoll sein können. Ganz nach dem Motto „Meine Vorschläge werden sowieso nicht angenommen“, oder „Mein Vorgesetzter setzt nur seine Ideen um“. Jeder Mitarbeiter benötigt Sicherheit, um sich entfalten und weiterentwickeln zu können. Eine offene, ehrliche und direkte Kommunikation ist elementarer Bestandteil eines funktionierenden Teams. Sowohl untereinander als auch direkt mit der Führungskraft. Der persönliche Austausch verbessert die Produktivität und lässt neue Ideen entstehen. Handlungen können so gemeinsam reflektiert und wenn nötig optimiert werden.

Vermitteln Sie Ihren Teammitgliedern ein Gefühl von Sicherheit und Wertschätzung. Egal um was es geht, das Anliegen sollte bedenkenlos geäußert werden können. In gemeinsamen Meetings sollte jeder Mitarbeiter das Gefühl haben, dass seine Meinung gehört werden möchte. Indem Sie aktiv nach mehreren Meinungen fragen, zeigen Sie auch Ihr Interesse an unterschiedlichen Ansichten. Zudem sollte eine aktive Feedbackkultur herrschen. Konstruktive Kritik in regelmäßigen Zeitabständen seitens der Führungskräfte. Zu diesem Thema können Sie weitere hilfreiche Tipps in meinem Blogbeitrag „Feedbackkultur – 5 Tipps für erfolgreiches Feedback am Arbeitsplatz“ nachlesen.

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Erreichte Ziele gemeinsam feiern

Erfolge sollten nicht als Selbstverständlichkeit erachtet werden. Dahinter stecken in der Regel Blut, Schweiß und Tränen eines ganzen Teams. Zeigen Sie Ihre Anerkennung und Wertschätzung, in dem Sie Erfolge mit dem Team zelebrieren. Beispiele sind gemeinsame Aktivitäten wie Essen gehen, Kurzausflüge oder sportliche Unternehmungen. Im Optimalfall außerhalb des Firmengeländes. Das stärkt den Teamgeist und steigert die Motivation. Feiern Sie gemeinsam, denn jeder Einzelne, der an diesem Projekt mitgewirkt hat, hat zum Erfolg beigetragen. Weiterhin entstehen und wachsen dadurch persönliche Bindungen innerhalb des Teams. Auch private Themen und Interessen haben hier ihren Platz, die im Arbeitsalltag oftmals untergehen. Ein Ziel gemeinsam zu erreichen, schafft Verbundenheit und schweißt zusammen.

Gerne schwelge ich dabei in Erinnerung an Das große ACCENON Kochen“ im Februar vergangenen Jahres. Ein passendes Beispiel für ein gelungenes Teamevent. Gemeinsam mit dem Spitzenkoch Gerd Reiner durften wir in seinem Lokal „Reiners Rosine“ in Zweierteams den Kochlöffel schwingen. Bei insgesamt fünf Gängen war jedes Team für einen Gang verantwortlich. Es war toll zu sehen, wie jedes Team gemeinsam an seinem Gericht gearbeitet hat. Man musste sich aufeinander einlassen. Aufgaben wurden untereinander verteilt. Persönliche Bindungen wurde gestärkt. Die Parallelen zum Unternehmen waren sofort zu erkennen. Jedes Zweierteam steht für eine Abteilung, die mit ihrem jeweiligen Gang eine klare Zielsetzung hatte. Alle Gerichte ergeben zusammen ein 5-Gänge-Menü für die ganze Belegschaft. Jeder Einzelne hat also seinen Teil dazu beigetragen, dass wir gemeinsam einen unvergesslichen Abend erleben durften.

Fazit

Ein Team ist nicht gleich ein Team. Für eine funktionierende Zusammenarbeit sind vor allem ein grundlegendes Vertrauen und eine konkrete Zielsetzung essenziell. Bei der Zielerreichung sollte jeder seinen Platz haben und Verantwortung übernehmen. Nur so fühlt sich jeder an den Erfolgen beteiligt. Dabei ist es wichtig den Weg zum Ziel für die Mitarbeiter transparent zu gestalten. Erreichte Zwischenziele sorgen für einen Motivationsschub. Zentral steht außerdem die Kommunikation zwischen den einzelnen Teammitgliedern. Offenheit und Toleranz gegenüber anderen Meinungen ist sehr wichtig und Kritik sollte immer auf eine konstruktive Weise vermittelt werden. Wenn eine gute Stimmung im Team herrscht, sind die Unternehmenserfolge auch nicht mehr weit. Diese sollten dann aber nicht nur von neuen Herausforderungen und Zielen überlagert werden, sondern gemeinsam gebührend gefeiert werden. Das steigert die Motivation im Team und es entstehen  persönliche Bindungen Neue Teamprojekte können anschließend mit neuer Energie angegangen werden.

Bildquellen: Leon, Krakenimages

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2021-05-19T12:21:55+02:00

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