Unterschiedliche Blickwinkel

ACCENON Blickwinkel

Unterschiedliche Blickwinkel

Mit etwas Abstand und einem anderen Blickwinkel sieht die Welt, eine Situation oder ein Problem ganz anders aus. Manchmal ist der Schritt zurück die Lösung und der richtige Weg, um in die Zukunft zu gehen. Erfahren Sie, wie Sie einen neuen Blick auf Ihre Umwelt bekommen und durch Perspektivenwechsel nachhaltig Ihren Arbeitsalltag verbessern können. Auch wir bei ACCENON nutzen die „Blickwinkel“-Methode, um unsere Software zu perfektionieren.

Gepostet: 31. März 2021

Autorin: Sandra Martines

Kategorie:  ACCENON Intern

Lesezeit: 4 Minuten

„Manchmal entscheidet der Blickwinkel,

welchen Inhalt wir in einem Bild sehen“

– Marius Gladki

ACCENON Waldspaziergang

Blickwinkel aus der Natur

Wann haben Sie sich das letzte Mal die Zeit genommen, die Natur zu erleben? In unserem Alltagstreiben vergessen wir allzu oft, auch einmal einen Gang runterzuschalten, uns zwischendurch eine Auszeit zu nehmen und den Blick schweifen zu lassen. Dabei sieht die Welt mit ein bisschen Abstand ganz anders aus …

Als Hobbyfotografin bin ich viel in der Natur unterwegs. Es ist erstaunlich und wunderschön, wie der neue Tag sich durch die Dunkelheit kämpft. Während man an seinem Aussichtspunkt steht und sich nicht bewegt, ändert sich der Blick auf die Welt. Die Dunkelheit verabschiedet sich, alles ist in blaues, kühles Licht getaucht – Die blaue Stunde. In weiter Ferne ragt ein Berg hervor und man erkennt die Baumwipfel. Die ersten Sonnenstrahlen des Sonnenaufgangs schießen am Horizont vom Bergrand auf die Wälder, Wiesen und Felder. Die Natur offenbart uns nach und nach ihre Schönheit und zeigt, was sie uns alles zu bieten hat. Die goldene Stunde hüllt alles in warmes, gelbgoldenes Licht. Gefrorene Blätter glitzern in der Morgensonne. Die verdorrten Ähren auf dem Feld wiegen sachte im Wind. Wie groß der Wald doch ist! Wie viele Bäume das wohl sein mögen? Während wir unseren Standpunkt nicht verändern, wechselt sich um uns herum so viel, dass es auch uns und unsere Gedanken beeinflusst. Wir sind überwältigt von der Veränderung.

Wir gehen in den Wald und lassen uns auf den Perspektivenwechsel ein. Kein Joggen, kein Reden. Nur schauen, hören, frische Luft einatmen, stehen bleiben und die Natur wirken lassen. Das Klopfen des Spechts ist weit zu hören. Immer mehr Vögel werden wach und suchen Nahrung. Sie zwitschern, verfolgen sich gegenseitig spielend leicht in atemberaubendem Tempo im Slalom zwischen den Bäumen hindurch. Das Rotkehlchen sitzt in der Hecke, Meisen kommen neugierig, das Reh sucht schnell das Weite, der Bussard gleitet mit seinen weiten Schwingen sachte und lautlos durch den Wald. Und jedes Lebewesen hat seine ganz eigene Sicht auf das Leben im Wald. Je genauer wir uns im Wald umschauen, umso mehr wird uns bewusst, was alles zur Harmonie des Lebensraumes beiträgt und wie schnell das System aus dem Gleichgewicht gerät, wenn nur ein Teil nicht mehr „funktioniert“. Jede Pflanze, jedes Tier, jede Witterung ist wichtig und sei es auch „nur“ eine kleine Ameise, die durch ihre immense Arbeit dafür sorgt, dass Ordnung auf dem Waldboden herrscht. Harmonie und Glück – einzigartige Momente übermannen uns. Doch auch im Wald herrscht nicht nur reine Idylle. Die Bäume leiden durch die Luftverschmutzung, die durch Abgase verursacht wird. Sie bekommen, bedingt durch die Erderwärmung, zu wenig Wasser. Schädlinge zerstören Pflanzen und Bäume, da zu wenig natürliche Feinde vorhanden sind. Aus Sicht der Tiere und Pflanzen ist dies lebensbedrohlich, während für uns Außenstehende auf den ersten Blick im Wald eine heile Welt herrscht.

ACCENON Blickwinkel

Blickwinkel aus dem Alltag

Manchmal ärgern wir uns über das Verhalten eines anderen uns gegenüber. Oder wir sind verletzt, weil wir nicht verstehen, warum es zu einer bestimmten Reaktion unseres Gegenübers kommt. Aber warum kommt es so schnell zu Missverständnissen?

Sicherlich geht es Ihnen genauso: Es gibt Menschen, mit denen Sie sich quasi blind verstehen, mit denen Sie auf einer Wellenlänge sind und Hand in Hand arbeiten können. Mit anderen ist es wiederum nicht so einfach. Aussagen werden falsch aufgenommen und führen zu Verständigungsproblemen – die Kommunikation geht in zwei unterschiedliche Richtungen. Dies kann letztendlich zu einer unruhigen und unangenehmen Stimmung führen. Doch warum ist das so? Warum verstehen wir uns nicht mit allen gleich gut?

Es gibt viele Faktoren, die dazu beitragen, dass wir Menschen so sind, wie wir sind. Es macht einen Unterschied, wie und wo wir aufgewachsen sind und erzogen wurden, welche Rechte wir haben, in welcher Kultur wir leben und welcher Religion wir angehören, ob wir in unserem Leben schon vieles durchmachen mussten und wie unsere Einstellung zum Leben, zur Arbeit und zur Familie ist. Ein Mensch, der immer kämpfen musste, gibt meist nicht so schnell auf. Jemand, der aus einem Kriegsgebiet geflohen ist, um der Diktatur zu entkommen, wird in aller Regel sein Möglichstes tun, um weiterhin in Freiheit leben zu können. Wer hungern musste, weiß zu schätzen, wenn er genügend Essen hat und wer eine schreckliche Krankheit überlebt hat, genießt jeden einzelnen Tag, an dem er weiterleben darf.

Und auch das Wesen des Einzelnen spielt in alle Entscheidungen und die Art, wie man reagiert, hinein.

Ein zurückhaltender, scheuer Mensch wird seine Meinung nicht sofort und schon gar nicht vor jedem kundtun. Sollte es aber so weit kommen, dass er sich äußert, hat er darüber gründlich nachgedacht und es ist ihm wichtig. Jemand, der quirlig und selbstbewusst ist, sowie gerne und viel redet, denkt oft nicht so gründlich nach, was das unbedacht gesprochene Wort bei einem sensiblen Menschen auslösen kann. Nicht jeder hat so feine Antennen zu erkennen, wenn jemand verletzt ist. Und nicht jeder lässt sich so einfach in seine Seele blicken. Oft werden Gefühle auch nur überspielt. Das kann sogar soweit führen, dass man alles für sich behält und eine Mauer um sich errichtet.  Andere wiederum denken kaum über ihre Worte und deren Auswirkungen nach. Es ist ihnen nicht bewusst, dass ihr Verhalten jemanden verletzen könnte.

ACCENON optische Täuschung

Blickwinkel des anderen – Perspektivenwechsel

Liegt ein Missverständnis vor, hilft es, sich zusammenzusetzen und über die Situation zu sprechen. Nur dann, wenn die Beteiligten dazu bereit sind, die Situation aus der Perspektive des anderen zu sehen, ist die Chance groß, dass man sich besser versteht, Konflikte für die Zukunft vermeidet und auf den gleichen Nenner kommt.

Manchmal sind die Dinge auch gar nicht so, wie sie scheinen. Durch unsere verschobene Perspektive kommt es zu einer „optischen Täuschung“, ähnlich, wie das Haus, welches aussieht, als würde es auf der Hand stehen. Es ist nicht so, wie es scheint.

Der Perspektivwechsel ist nicht nur im Privaten, sondern auch in der Arbeitswelt ein wichtiges Instrument, um gut miteinander auszukommen. Gespräche führen nicht nur zu einer Optimierung der Prozesskette und Bearbeitungsweise, sondern auch zu einem gestärkten Teamgeist, da man gegenseitige Unterstützung erfährt.  Ein weiterer positiver Effekt ist die gesteigerte Arbeitsmotivation.

Außerdem hilft gegenseitiges Entlasten. Man darf sich Hilfe und Unterstützung holen, sollte dann aber auch dem anderen unterstützend und hilfsbereit zur Seite stehen. Genauso wie die Natur im Gleichgewicht stehen muss, um funktionieren zu können, müssen wir Menschen eine ausgewogene Balance im Geben und Nehmen zeigen, um produktiv arbeiten und zu einem positiven Arbeitsklima beitragen zu können.

Ihr Blickwinkel bedeutet unseren Fortschritt

Beim Arbeiten mit der verschiedensten Software stellt man immer wieder fest, dass eine Funktion erwartet wird, die einfach nicht zu finden ist, weil es sie nicht gibt oder irgendwo schlummert, wo sie nicht vermutet wird. Wir gehen bei der Weiterentwicklung und Neuentwicklung unserer Programme immer einen Schritt zurück, betrachten das Gesamte mit Abstand und versuchen, unsere Software intuitiver, flexibler und so zu gestalten, dass wir möglichst alle Anforderungen und Wünsche erfüllen. Doch dabei müssen wir stets im Auge behalten, dass nicht alle Kundenwünsche und -anforderungen sinnvoll für die Mehrzahl unserer Anwender ist. Im Laufe der Zeit hat sich eine große Flexibilität mit den unterschiedlichsten Einstellungsmöglichkeiten ergeben, die unsere Programme bereichern. Beim Verbessern unserer Software sind wir immer auch auf Ihre Unterstützung angewiesen, denn Sie kennen Ihre Prozesse und wissen am besten, welche Anpassungen nötig sind, um auch weiterhin durch unsere Software stetig zur Optimierung Ihrer Abläufe beitragen zu können. Wir freuen uns über Ihre konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge, denn Sie haben einen anderen, differenzierteren Blickwinkel auf das System.

Wechseln Sie Ihren Standort, nehmen Sie Abstand zum Alltag, ändern Sie Ihre Perspektive!

Denn:

Alles was wir hören, ist eine Meinung, kein Fakt.
Alles was wir sehen, ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit.

Marcus Aurelius

P.S.: Sollte Ihnen bei Ihrem nächsten Spaziergang durch den Wald eine Idee zu unseren Programmen entgegenflattern, melden Sie sich gerne über unser Kontaktformular unter www.accenon.de.

Sie wollen keinen Blogbeitrag mehr verpassen?

Zur Newsletteranmeldung
Checkliste - Einführung einer Zeiterfassung

Checkliste: Einführung einer Zeiterfassung

Die Einführung einer neuen Software ist immer mit einigen Stolpersteinen verbunden, auf die man sich jedoch gut vorbereiten kann. Damit Sie bei der Einführung Ihrer Zeiterfassungssoftware an alles denken, haben wir eine Checkliste entwickelt und hier kostenfrei zum Download bereitgestellt. Sichern Sie so gleich zu Beginn, dass Ihr Projekt ein voller Erfolg wird!

Zur Checkliste
2021-03-31T11:14:50+02:00

Share This Story, Choose Your Platform!

Möchten Sie uns dazu etwas sagen?

Nach oben